
Villeroy & Boch übernimmt thailändischen Sanitärproduzenten
Villeroy & Boch übernimmt 80% der Anteile des thailändischen Sanitär-Produzenten Nahm Sanitaryware Co, Ltd. mit Sitz in Bangkok. Das Closing ist von der Zustimmung des thailändischen Board of Investment abhängig.
Diese Akquisition ist ein weiterer konsequenter Schritt im Rahmen der Internationalisierungsstrategie des Unternehmens. Bereits heute werden rund 80% der Umsätze von Villeroy & Boch außerhalb von Deutschland getätigt. Mit dem Erwerb von Nahm Sanitaryware Co, Ltd. soll nun eine Plattform im asiatischen Raum geschaffen werden, um von hier aus die hohen Absatzpotentiale der Region stärker zu nutzen. Die lokale Präsenz ermöglicht eine zeitnahe Reaktion auf Veränderungen der dynamischen asiatischen Märkte.
Villeroy & Boch wird die Marke „nahm“ in Asien weiter nutzen. Darüber hinaus werden im thailändischen Werk ausgewählte Sanitär-Kollektionen und spezielle Projekt-Sortimente mit der Marke „Villeroy & Boch“ für den asiatischen Markt und Australien hergestellt.
Thailand ist vor allem aufgrund seines Renommees als Produktions-Standort für Qualitätsware und auch durch den freien Zugang zu den ostasiatischen Märkten (Asean) ein attraktives Expansionsziel. Nahm Sanitaryware Co, Ltd. ist im mittel- und hochwertigen Segment positioniert und zählt zu den führenden Sanitärherstellern in Thailand. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2007 einen Umsatz von 10 Mio. Euro, bei einer Jahreskapazität von 500.000 Stück.
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Almut Hähner-Ural
Leiterin Ressort Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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Philipp Schmidt
Investor Relations
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Sicherheitsaktion des holländischen Tochterunternehmens
Mettlach, den 24. Oktober 2007 – Die Villeroy & Boch AG informiert über eine bevorstehende Sicherheitsaktion ihres holländischen Tochterunternehmens Ucosan B.V. im Zusammenhang mit Sturzunfällen.
Bei früheren Versionen einzelner Badewannenmodelle aus dem Werkstoff Quaryl® kann es durch einen heftigen Sturzunfall unter ungünstigen Bedingungen zu Verletzungen durch Materialbrüche kommen. Deshalb wird eine Sicherheitsaktion durchgeführt.
Die jetzt bei Ucosan anlaufende Sicherheitsaktion kann nach unserer Einschätzung zu einem Aufwand in einstelliger Millionenhöhe führen, der das Jahresergebnis des Villeroy & Boch Konzerns negativ beeinflussen kann.
Für die laufende Produktion von Quaryl-Badewannen besteht das oben genannte Risiko nicht. Über die vorgenannte Sicherheitsaktion werden Konsumenten und Marktpartner in Anzeigen, Presseinformationen und im Internet informiert.
Bei Rückfragen:
Presse Deutschland:
Elke Fischer, Villeroy & Boch AG
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Presse Ausland:
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presseservice@fischerAppelt.de
Investor Relations:
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Tel: +49 (0)6864 – 81 15 20
schmidt.philipp@villeroy-boch.com
Veränderungen im Vorstand
29. März 2007
In der Aufsichtsratssitzung vom 29.03.2007 hat der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG Frank Göring (45) mit Wirkung ab 01.06.2007 zum Sprecher des Vorstands bestellt. Er tritt damit die Nachfolge des heutigen Vorstandsvorsitzenden Wendelin von Boch (64) an, der nach 40-jähriger Tätigkeit bei Villeroy & Boch, zur Hauptversammlung am 01. Juni diesen Jahres, in den Aufsichtsrat wechselt.
Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium und leitenden Positionen im Marketing bei Procter and Gamble, Reemtsma und Hero trat Frank Göring 1997 bei Villeroy & Boch als Marketing Direktor für den Unternehmensbereich Bad und Küche ein. Am 01.01.2005 wurde Frank Göring in den Vorstand von Villeroy & Boch berufen, zuständig für den UB Bad und Wellness.
Zeitgleich mit der Ernennung von Frank Göring zum Sprecher des Vorstands wird die operative Leitung der beiden Unternehmensbereiche Bad und Wellness und Tischkultur auf Leitungskreise übertragen, die direkt an den Vorstandssprecher berichten.
Die Zuständigkeit des Vorstandsmitglieds Manfred Finger für die Bereiche Finanzen und Personal und als Arbeitsdirektor bleibt unverändert.
In der 2. Jahreshälfte 2007 wird ein drittes Vorstandsressort „Unternehmensentwicklung“ eingerichtet, dem die Abteilungen Recht, M+A/Strategieplanung, Innovation, Ingenieurwesen, Einkauf und Revision zugeordnet werden. Mit dieser Entscheidung soll vor allem die strategische Entwicklung im Globalisierungsprozess des Unternehmens voran getrieben werden.
Villeroy & Boch gibt 51% der V & B Fliesen GmbH an Eczacibasi Gruppe ab
26. März 2007
Die im Dezember 2006 angekündigten Verhandlungen mit der Eczacibasi Gruppe sind zum Abschluss gekommen. Die türkische Gruppe erwirbt 51 % an der V & B Fliesen GmbH. Villeroy & Boch wird mit 49 % an der V & B Fliesen GmbH beteiligt bleiben. Grund und Boden und die Gebäude der beiden Werke bleiben im Eigentum der Villeroy & Boch AG. Darüber hinaus sollen die nahezu 1000 Arbeitsplätze der V & B Fliesen GmbH erhalten bleiben.
Die V & B Fliesen GmbH stellt in den Werken Merzig/Saar, Deutschland, und La Ferté Gaucher, Frankreich, mehr als 10 Mio. m2 Wand- und Bodenfliesen her und erreichte in 2006 einen Umsatz von 149 Mio. €. Eine Lizenzvereinbarung sichert auch für die Zukunft das ganzheitliche Angebot „House of Villeroy & Boch“.
Die Werksstandorte in Deutschland und Frankreich werden fortgeführt. Der Sitz der Gesellschaft und die Verwaltung der V & B Fliesen GmbH verbleiben in Merzig. Der heutige Geschäftsführer der Fliesenaktivitäten, Peter von der Lippe, wird die Geschäftsführung der V & B Fliesen GmbH fortsetzen. Das Closing der Vereinbarungen wird zum 30. Juni 2007 erwartet.
Eczacibasi ist eine leistungsstarke Industriegruppe mit einem Gesamtumsatz von 2,8 Mrd. $. Der neue Verbund des Fliesenbereichs von Eczacibasi und der V & B Fliesen GmbH wird über eine Kapazität von insgesamt 35 Mio. m² Fliesen verfügen. Dadurch wird sich die Wettbewerbsfähigkeit in den globalen Märkten deutlich verbessern.
Der in 1998 eingeleitete Umbau der Villeroy & Boch AG hat zu einer Stärkung und Modernisierung der Unternehmensbereiche Bad und Wellness und Tischkultur geführt. Der Ausbau und die Globalisierung dieser beiden profitablen Sparten werden zielstrebig vorangetrieben, um den positiven Wachstumstrend weiter fortzusetzen.
Villeroy & Boch übernimmt führenden Anbieter von Sanitärkeramik
Februar 2006
Am 30. Januar 2006 hat Villeroy & Boch, vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung, von der mexikanischen Industriegruppe „Grupo Industrial Saltillo“ (GIS) deren komplettes Sanitärgeschäft übernommen. Dies beinhaltet drei Sanitärwerke mit einer Kapazität von 2,1 Mio. Stück. Der übernommene Unternehmensteil setzt mit 950 Mitarbeitern unter den Marken Vitromex und St. Thomas Creation rund 60 Mio. US$ um, davon etwa 45% auf dem US-Markt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Schon heute ist der US-Markt aufgrund der starken Geschirrpräsenz nach Frankreich der zweitwichtigste Auslandsmarkt für Villeroy & Boch. Mit dieser Akquisition schafft das Unternehmen für seinen profitabelsten Geschäftsbereich, die Sanitärkeramik, eine industrielle Plattform zur Weiterentwicklung dieses strategisch wichtigen Marktes sowie für die wachsenden Märkte in Mittel- und Südamerika. Diese Akquisition wird keine negativen Auswirkungen auf die europäischen Arbeitsplätze haben.
Ausgliederung des Unternehmensbereichs Fliesen
Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat in seiner Sitzung vom 12. September 2005 die Ausgliederung des Unternehmensbereichs Fliesen aus der Villeroy & Boch AG in eine 100%-ige Tochtergesellschaft zum 1. Januar 2006 beschlossen.
Mit dieser Maßnahme soll der Unternehmensbereich weitgehend von zentralen Kosten entlastet und das bereits eingeleitete Sanierungsprogramm mit Kosteneinsparungen von über 10 Mio. € konzentriert durchgeführt werden.
Im Unternehmensbereich Fliesen sind circa 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.