04.2009

Villeroy & Boch Zwischenbericht 1. Quartal 2009

 

1. Januar - 31. März 2009

  • Umsatz und Ergebnis weit unter Vorjahr
  • Maßnahmenpaket belastet Ergebnis mit 60 Mio. €
  • Deutlicher Rückgang auf Auslandsmärkten

Die negativen Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise haben sich im ersten Quartal 2009 verstärkt in der Geschäfts-Entwicklung des Villeroy & Boch Konzerns niedergeschlagen. Der Konzern erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe von 182,2 Mio. €. Dies bedeutet einen Umsatzrückgang von 17,5 % gegenüber dem 1. Quartal 2008.

Das im März verabschiedete Maßnahmenpaket zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität hat das Ergebnis erheblich beeinflusst. Die Kosten des Restrukturierungsprogramms, das ab 2011 Einsparungen von jährlich rund 50 Mio. € bringen soll, belaufen sich auf rund 60 Mio. €. Diese Summe ist in voller Höhe als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung des 1. Quartals 2009 enthalten. So beträgt das EBT des Villeroy & Boch Konzerns im ersten Quartal 2009 - 70,1 Mio. €. Bereinigt um den Restrukturierungsaufwand liegt das EBT aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse bei –10,1 Mio. € (2008: + 8,3 Mio. €).

In beiden Unternehmensbereichen verzeichnet Villeroy & Boch Einbußen in Umsatz und Ergebnis. Bei Bad und Wellness liegt der Umsatz im ersten Quartal 2009 mit 110,2 Mio. € um -19,2 % unter dem Vorjahr. Besonders deutlich war der Rückgang in den USA, Mexiko, Frankreich, Großbritannien und in Osteuropa, während er in Deutschland mit – 5 % vergleichsweise gering ausfiel.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Tischkultur liegt im ersten Quartal 2009 mit 72,0 Mio. € um -14,8 % unter dem Vorjahr. Von anhaltender Kaufzurückhaltung sind wesentlich die USA, Großbritannien, Skandinavien, seit Jahresbeginn auch Russland und der osteuropäische Raum betroffen. Der wichtige deutsche Markt verzeichnet dagegen nur moderate Umsatzrückgänge.

 

Zwischenbericht zum Download als PDF

 

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